Lautsprecher

Seit einigen Wochen schon geistert ein Wurm im Netz, der aggressiv wie kein zweiter ist. Meine erste Begegnung mit diesem Wurm hatte ich bei uns an der FH an den Rechnern des KI-Labores. Einmal den Stick rangesteckt, Daten gezogen, wieder an meinem Rechner dran gehabt und schon war auch mein Rechner infiziert. Und dieses Stück Code herunter zu bekommen erwies sich als schwieriger als geplant. Anyway, die Warnungen vor diesem Wurm sind seitdem nicht weniger geworden. Und trotzdem soll sich auch die Bundeswehr vor kurzem diesen Wurm eingefangen haben. Und da bin ich mir nicht sicher, ob ich heulen oder lachen soll: Einerseits, find ich es irgendwie belustigend das nichtmal unsere "staatlichen Computerexperten", die sonst bei jeglichem Thema in Bezug auf Computer (Cybertherrorismus, Gewalt bei Computerspielen, Urheberrechtsverletzungen, etc.) immer das letzte und richtige Wort für sich beanspruchen, vor diesem Wurm gefeit sind, andererseits macht es einem irgendwie auch Angst. Denn immerhin: wozu dieser eigentlich da ist, wissen wir noch immer nicht.

Bleibt die Frage, warum dieser Wurm so gefährlich ist:
Die Verbreitung ist hauptsächlich mittels sehr klassischen Mitteln gewährleistet. Und zwar mal wieder via mobilen Datenträgern: Wenn ein USB Stick an einem infizierten Rechner angeschlossen ist, schreibt er sich sofort in den .trashes Ordner und legt eine Autostart Datei an. So kann er sich sofort auf dem nächsten Rechner kopieren. Und den Wurm von dem Stick löschen ist ein sehr unschönes Erlebniss. Fakt ist, am Ende bleibt nur eine Formatierung des Datenträgers übrig...
Auch innerhalb des Systems richtet der Wurm einen nicht unerheblichen Schaden an. System Recovery Points werden gelöscht, Prozesse wie svchost und rundll werden vom Wurm regelrecht gekapert. Ausserdem versucht der Wurm Internetseiten anzusprechen, um einerseits den Rechner zu identifizieren und andererseits, um Updates des Wurmes und andere Schadsoftware runterzuladen. Achso, wer ein unsicheres / leichtes Passwort für den Administrator Account hat, darf sich darauf einrichten, dass dieses vom Wurm (mittels Bruteforceattack) geknackt wird. Der Wurm hat damit die Möglichkeit, sich als eigenständiger User im System anzumelden(!)

Der Schutz vor diesem Wurm fällt so einfach wie einschneidend aus:
Die neuesten Windows Updates sind fällig, eine aktuelle Firewall sowie ein aktueller Virenscanner (wir haben diesbezüglich vor allem mit Bitdefender gute Erfahrungen gemacht) sind Pflicht. USB Sticks und ähnliches sollten vorerst nicht an anderen Rechnern denen man nicht völlig vertrauen kann gesteckt werden. Und bis das Schlimmste vorbei ist:

cya
MWi

Tags: Windows, Wurm, Downadup | Kategorie:
Es gab mal eine Zeit, da hätte sich dotcomtod seinen eigenen Boo schreiben können. Eine Zeit, in der all die irrationalen Höhenflüge endlich beendet schienen. Heutzutage nennen wir diese Zeit spßeshalber New Economy Crash.
Was zeichnete diese Zeit aus? Klare Antwort: Internetdienste die viel zu hoch bewertet waren. Meint: den damaligen Services wurde ein Wert zugesprochen, zu dem es kein Gegenwert gab. Und dann kam irgendein Depp und wollte für sein investiertes Geld was sehen...
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Tags: Web2.0, New Economy | Kategorie:
In den letzten beiden Tagen hat sich einiges bei dem Design getan, oder besser gesagt, in der CSS Datei. Für fast 90% aller Besucher hier, hat sich zwar nichts getan (weil Firefox schon immer die Seite so angezeigt hatte, wie ich das geplant hatte) aber für einige wenige andere Browser sollte jetzt ebenfalls alles ordentlichst angezeigt werden.
Damit bleiben die letzten nicht unterstützen Browser der alte IE6 und IE5. Aber da ich seit fast 1 1/2 Jahren keinen Zugriff von einem der beiden Browser zu verzeichnen hatte, seh ich derzeit nicht wirklich ein, warum ich mich damit jetzt noch auseinander setzen sollte...
An das ganze Design hatte ich mich deswegen nochmals rangesetzt, weil ich am Wochenende nochmal einiges Erfahren durfte, wie Google arbeitet. Und für SEO bin ich halt auch zu haben, solange ich nicht irgendwelche Links, oder so herumschubsen muss.

cya
MWi

Tags: CSS, SEO | Kategorie:
"Naja, wäre schon schön, wenn die Seite anfang nächsten Jahres online gehen könnte. 'Nen Shop muss auf jeden Fall sein und Kommunikationsmöglichkeiten für die Nutzer wären auch schön. Da können Sie ja kreativ sein."

So neulich ein Auftraggeber von mir. Also hab ich ihm erst einmal erklären dürfen, dass ein Projekt in diesem Ausmaß durchaus gerne ein halbes Jahr braucht, wenn man das ordentlich über die Bühne bringen möchte.
Aufgrund des sich anschließenden Wartungsvertrages und dem Fehlen eines Abgabetermines im Vertrag hab ich dann aber doch angenommen. So hab ich sowieso ersteinmal nicht allzuviel Stress (Dirtycoding ist erlaubt und kann dann später Schritt für Schritt ausgemerzt werden und Einpflegen von neuen Produkten wird im schlimmsten Fall direkt auf der Datenbank gemacht) und ein kleines Taschengeld für später.
Trotzdem immer wieder erstaunlich, dass viele der Meinung sind, dass Internetseiten (egal in welchem Umfang) in der Nacht runtergecodet werden und der Programmierer sich dabei auch noch irgendwelche Communityelemente für die Seite überlegt.

cya
MWi

Tags: Online Shop | Kategorie:
Im 1. Teil des Tutorials habe wir uns den Grundaufbau eines RSS Feeds angeschaut und eine Möglichkeit gefunden, gestalterisch etwas Kreativität in unseren Feed zu bringen. Nun ja, dass alles können wir getrost in die Tonne kloppen und mit einem neuen leeren "Blatt" beginnen. Denn nun wird's lustig: wir bringen mit Hilfe von PHP etwas leben in unseren Feed.
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Tags: RSS, Tutorial | Kategorie:
Seit einigen Tagen ist der Lautsprecher Besitzer eines gut funktionierenden RSS-Feeds. Klar, davor hab ich auch schon mit Feeds um mich geworfen, die 1 zu 1 von diversen Tutorials "insperiert" waren. Aber die Qualität ließ doch zu Wü,nschen übrig und so machte ich mich vor kurzem auf die Suche nach weiteren Anregungen und Ideen, um meinen RSS_Feed doch noch hier und da aufzufrischen und zu vervollständigen.
Und damit auch andere von meinen Erfahrungen profitieren, möchte ich in einer kleinen 2teiligen Serie Schritt für Schritt erklären, wie man sich einen vollständigen Feed selber baut.
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Tags: RSS, Tutorial | Kategorie:
Ich denke ich hab bisher so jeden verschreckt, der versucht hat den vom Lautsprecher ausgeworfenen RSS-Feed zu lesen.
Naja, das Problem dürfte ab heute nicht mehr existieren (oder hab ich etwas übertrieben?)

cya
MWi

Tags: Scribo 0.50, RSS | Kategorie:
was'n des
Browser Detection
Nokia6820/2.0 (4.83) Profile/MIDP-1.0 Configuration/CLDC-1.0 (compatible; Googlebot-Mobile/2.1; +http://www.google.com/bot.html)
P.S. Klingt halt nicht clever, nen Google-Bot von nem Uralthandy loszujagen...*find*

cya
MWi

Tags: | Kategorie:
Ich hab zwar hier schon das Ende der CeBIT vorrausgesagt, aber das Thema für das nächste Jahr hört sich dann doch wieder sehr interessant an: es soll sich alles um Web2.0 drehen. Mal ein paar Gedanken dazu:
1. Ich kann dieses Wort Web2.0 langsam nicht mehr hören. Alles ist toll, neu und vor allem Web2.0 und Beta. Worthülsen, die einen Hauch von Nichts umschreiben...
2. Man wird das Thema von offizieller Seite verhunzen. Oder kann mir irgend jemand verraten was Ernst Raue (immerhin Cebit-Vorstand der Deutschen Messe AG) mit "Webciety-Trends" meint
3. Oh mein Gott, wird das ein Schaulaufen einiger Blogs werden, wetten?

cya
MWi ⇐ vielleicht oder gerade deswegen auch wieder dann dabei

Tags: CeBIT, Web2.0 | Kategorie:
Man kann zu Google stehen wie man will und ich gehöre nun sicherlich nicht zu den unkritischen Menschen, aber eines muss man den Jungs lassen: was auch immer die machen, sie sind dabei doch sehr erfolgreich.
Die neueste "Google-Sau" die durch das Dorf Internet (und interessanter Weise auch bei den herkömmlichen Medien) getrieben wird, hört auf den Namen Chrome und soll, selbstbewusst wie immer, sofort den Internet Explorer aus dem Hause Microsoft angreifen. Spricht also vieles dafür mal einen kleinen Blick in die Beta Version zu wagen.
Zwecks dessen also mal kurz nach "Chrome" gegoogelt und da war er schon, der Download Link. OK, business as usual, ziehen, installieren und sich dann erstmal wundern. Gehörte es bei der etablierten Konkurenz zum guten Ton erst einmal zu fragen, ob Nutzerdaten von anderen Browsern importiert werden sollen, gibt Chrome einem nur noch Bescheid, dass dies soeben geschehen sei. Soviel also zur Selbstbestimmung des Nutzers.

der erste Blick
Anyway, Chrome geöffnet und was man als erstes sieht, ist eine wirklich aufgeräumte, ja fast schon minimalistische GUI. Eine Textzeile, in der man URL's, beziehungweise seine Suchanfragen eintippt (erwähnenswert, man kann auch die Konkurenz als Standartsuchmaschine verwenden), darüber die Tab-Leiste, darunter die Lesezeichen, 3 Knöpfe zur Navigation, zwei für die Optionen, das wars. Im Hauptfenster erblickt man dann eine Seitenvorschau der häufigst besuchten Seiten. Diese erinnert fatal an die Tabvorschau von Opera, aber hey, prinzipiell erstmal nicht schlecht. Rechts werden einem dann die neuesten Lesezeichen präsentiert. Und Chrome hat meine Lesezeichen vom Firefox mit so einer erschreckenden Genauigkeit sortiert, dass ich mich schon gefragt habe, warum das Menü der meist besuchten Seiten noch leer war (Grund, die Seitevorschau wird nicht live geladen, sondern als Bild hinterlegt). Trotzdem, der erste Schritt ist wie immer bei solchen Sachen: Optionen durchforsten. Das Optionsmenü ist wiederum sehr minimalistisch gehalten, sollte aber für den Otto-Normal-Surfer reichen. Wichtigster Punkt: erst einmal verhindern, dass Daten an Google übertragen werden (soweit dies Chrome überhaupt zulässt), alleine schon deshalb, weil Google immer noch nicht sagt, was genau für Daten übertragen werden. Das im Menü stehende "Surfverhalten" lässt allerdings nicht unbedingt was Gutes befürchten.

das Technische
Um kurz darauf einzugehen, alle Seiten die ich besucht habe, wurden korrekt dargestellt. Die entsprechenden Browsertests schloss Chrome im Mittelfeld ab (kurz: Acid2 wurde bestanden, bei Acid3 soll's angeblich 76/100 Punkte gegeben haben. Ich konnte die Seite aber selbst nicht aufrufen...).

das Alltägliche und nette Funktionen
Kurz gesagt: Chrome ist weder eine Revolution noch eine Evolution. Zumindest in der Beta. Und trotz dessen gibt es schon das ein oder andere Gimmick, dass ich gerne auch bei der Konkurenz sehen würde.
Unter "nett" fällt zum Beispiel das in der URL Leiste nur der Domainname schwarz eingefärbt wird: Unterseiten und eventuelle GET-Parameter, die der URL angehängt werden, sind grau eingefärbt.
Auch "nett": die Funktion "Auf Seite suchen". In dem entsprechenden Fenster einfach das Suchwort eingeben und schon wird zu den Treffern (die im übrigen auch farblich makiert werden) hingescrollt. Mittels Hoch- und Runtertaste, kann man dann zu den einzelnen Treffern, sollte es denn mehrere geben, navigieren.
Die letzte Funktion der Kategorie "nett" ist die Funktion "Verlauf durchsuchen". Diese funktioniert wieder so, dass man ein entsprechendes Wort eingibt und Chrome listet einem die Seiten auf, die man schon besucht hat und natürlich einen Treffer enthalten.
Unter der Kategorie "sehr geil" fällt die Funktion "Anwendungsverknüpfung erstellen". Damit wird, wie der Name schon verrät, zur der angewählten Seite eine Verknüpfung auf dem Desktop oder / und der Startleiste erstellt. Als Icon auf dem Desktop, dient dann das Favicon der Seite. Nettes Ding, würde ich gerne auch bei Firefox sehen.

der Rest
Was bleibt noch: Standartsachen wie zum Beispiel der Zoom funktionieren ebenfalls (auch wenn man es woanders schon schicker gesehen hat).
Das anonyme Browsen hat mich ebenfalls nicht vom Hocker gehauen. Denn es geht lediglich darum, dass Seiten dann keine Cookies hinterlegen und die besuchten Seiten nicht in der Adressvorschau auftauchen. Naja, für jemanden, für den das Neuland ist, mags ja interessant und einfach sein. Prinzipiell sehe ich darin jetzt nichts großartiges...

Datenschutz?
Eines sollte man nie vergessen, es handelt sich hier um ein Google Produkt. Und Google macht nunmal sein Geschäft mit Nutzerdaten. Und so ist auch Chrome wieder dabei den User ein wenig durchsichtiger zu machen. Beginnend damit, dass Chrome beim ersten automatischen Update erst einmal diverse Daten über den User an Google schickt (Browser ID, Landessprache, etc.). Besonders aufmerksam sollten alle werden, die andersweitig Google Accounts nutzen. Denn zumindest rein theoretisch könnte durch Chrome endgültig das komplette Surfverhalten des Nutzers protokolliert werden...

Fazit
Prinzipiell wurde viel Wert auf die Optik gelegt: Die Linkvorschau muss dann zum Beispiel halt schonmal eingefadet werden und ebenso wieder ausblenden. Trotzdessen ist Chrome einer der schnelleren Browser. Insgesamt gibts aber noch keinen wirklichen Grund auf Chrome zu wechseln. Überall merkt man, dass Chrome derzeit eben doch nichts mehr als ein Firefox- und Safari-Klon ist, dem wenige aber teils nette neue Funktionen beigegeben wurden. Ebenfalls kritikfähig: der Umgang von Google mit den Benutzerdaten. Andererseits rennt man damit sowieso offene Türen ein, da Google sowieso noch nie ein Freund der Datenschützer war.
Und damit bleibt es letztendlich bei einem lauwarmen: abwarten und schauen, was in Zukunft daraus wird.

cya
MWi

weitere Browsertests:
Internet Explorer 8 Beta 1
Safari 3 Beta 1 für Windows

Tags: Google, Chrome | Kategorie: